Vorteile einer energetischen Sanierung

Wer den Wert seines Hauses langfristig erhalten oder bei einem eventuellen Verkauf der Immobilie einen hohen Verkaufspreis erzielen möchte, sollte sein Haus energetisch sanieren. Dies trägt dazu bei, den Gebäudeenergieverbrauch zu verringern. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, welche Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung gehören und wo die Vorteile liegen.

Mit einer energetischen Sanierung die Kosten verringern

Wer die Heizkosten halbieren möchte, kann dies mit einer guten Dämmung des Hauses realisieren. Wer es zu einem Passivhaus umbaut, kann bis zu 90 Prozent der Heizkosten einsparen. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont. Hierbei ist es möglich, an vielen Punkten anzusetzen. Zu den energetischen Maßnahmen zählen beispielsweise:

  • - Austausch alter Fenster und Heizungen
  • - Dämmung von Fassade, Keller und Dach
  • - Einsatz von Solarthermie

Sanierungsmaßnahmen bezüglich einer verbesserten Energieeffizienz können in Teilbereichen, aber auch vollständig ausgeführt werden. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom Zustand der Immobilie und deren Infrastruktur ab. Alle Optimierungen sollten gut aufeinander abgestimmt werden. Unter https://www.effizienzhaus-online.de/vorteile-energetische-sanierung wird erläutert, warum es sich lohnt, energetisch zu sanieren, wie es am besten angegangen wird, wie es sich rechnet und wie hierfür Fördermittel genutzt werden können.

Verschiedene Maßnahmen:

* Fassade
Noch so dicke Wände können an der Fassade eine moderne Dämmung nicht ersetzen. Dadurch werden die Wärmeverluste des Eigenheims beachtlich gesenkt. Eine Dämmstoffschicht von zwei Zentimetern isoliert genauso wie beispielsweise eine ein Meter dicke Betonwand. Da Fassaden in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre saniert werden, ist es sinnvoll, dicker aufzutragen.

* Dach
Es ist auch wichtig, das Dach zu dämmen, falls der Dachboden ausgebaut ist. Es bietet ein ähnlich großes Einsparpotential wie die Fassade.

* Fenster
Bei einfach verglasten Fenstern lohnt es sich, diese mit zweifach verglasten Varianten zu ersetzen. Dreifach verglaste Fenster sind bei einer gedämmten Fassade sinnvoll.

* Heizung
In vielen Fällen empfiehlt es sich, eine neue Heizung zu installieren. Der Einbau moderner Öl-Gasbrennwertkessel beispielsweise senkt den Energiebedarf maßgeblich. Mit einer Solarthermieanlage kann die Wärme der Sonne genutzt werden, um das Heizwasser nahezu kostenlos zu erwärmen.

* Keller
Die Isolation der Kellerdecke ist ebenso ratsam. Hierfür ist kein großes handwerkliches Geschick erforderlich.

Welche Vorteile hat die energetische Sanierung?

Das Ziel der Sanierung besteht zunächst einmal in der Verringerung des Energieverbrauchs, der zur Bewirtschaftung notwendig ist. Demzufolge können die Kosten, die zum Beispiel für Heizöl oder Gas anfallen, gesenkt werden. Die Wärmesanierung ist auch ein gutes Mittel für den Umweltschutz, da durch den verminderten Energieverbrauch der CO2-Ausstoß verringert wird. Weitere Vorteile sind ein steigender Wert des Gebäudes, niedrigere Wohnnebenkosten und eine viel bessere Vermietbarkeit dank des erhöhten Wohnkomforts, der selbstverständlich auch einem selbst zugute kommt. Die energetische Sanierung führt zu mehr Behaglichkeit dank der Wärmedämmung. Es gibt zum Beispiel keine unangenehme Zugluft mehr. Es wird für ein gesünderes Raumklima und einen verbesserten Schallschutz gegenüber Lärm gesorgt.

Fazit

Die energetische Sanierung trägt dazu bei, dass die Verbrauchskosten maßgeblich verringert sowie der Schallschutz und Feuchtigkeitsschutz verbessert werden. Des Weiteren steigt nicht nur der Wert der Immobilie, sondern dank des verbesserten Raumklimas ebenfalls die Wohnbehaglichkeit. Zudem wird viel Gutes für die Umwelt getan. Was die Kosten angeht, ist es in vielen Fällen möglich, staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen.

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