Wasserkocher - Stromverbrauch

Wasserkocher Clipart

Heißes Wasser auf Knopfdruck: Ein Wasserkocher in der Küche ist sehr komfortabel. Er verbraucht allerdings auch eine Menge Strom. Die meisten Geräte, die heutzutage angeboten werden, verfügen über eine Leistung von etwa 2.000 Watt. Bis das Wasser wirklich kocht, dauert es je nach Menge zwischen zwei und vier Minuten. Das Fassungsvermögen der Wasserkocher liegt in der Regel bei etwa einem Liter. Schlägt eine Kilowattstunde mit 25 Cent zu Buche, kostet ein Liter heißes Wasser etwa zwei Cent. Damit nicht mehr Strom als unbedingt nötig verbraucht wird, sollte das Gerät über eine automatische Abschaltung verfügen. Sobald das Wasser den Siedepunkt erreicht hat, geht der Wasserkocher aus.

Im direkten Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten wie dem Herd oder der Mikrowelle ist der Wasserkocher immer noch die beste und stromsparendste Möglichkeit, heißes Wasser zu produzieren. Um den Verbrauch weiter zu optimieren, sollte man stets nur so viel Wasser erhitzen wie man auch tatsächlich braucht. Je mehr kaltes Wasser das Gerät erwärmen muss, desto mehr Energie muss logischerweise fließen. Ein weiterer Tipp: Wer geschickt plant, kann oft die Restwärme auf dem Herd ausnutzen. In diesem Fall muss der Wasserkocher vielleicht nicht zum Einsatz kommen, wenn der Herd zuvor ohnehin benutzt wurde. Und generell ist es sinnvoll, die Nutzung genau zu hinterfragen: Muss das Wasser wirklich kochen? Oder genügt es, wenn es zum Beispiel 60 oder 70 Grad warm ist? Wasserkocher lassen sich auch vor dem Erreichen des Siedepunktes von Hand ausschalten.

Ein weiterer Tipp, mit dem Sie den Stromverbrauch des Wasserkochers senken können: regelmäßig entkalken. Die Kalkschicht, die sich mit der Zeit fast zwangsläufig auf der Heizspirale bildet, behindert die Abgabe der Wärme ans Wasser. Wer den Kalk regelmäßig beseitigt, kommt daher mit weniger Strom aus. Als Hausmittel empfiehlt sich Essig, es gibt aber auch spezielle Produkte zur Entkalkung im Handel.