Spielekonsolen - Stromverbrauch

Spielekonsole Clipart

Rennen fahren, spannende Kämpfe ausfechten oder unentdeckte Gebiete erobern und dabei gemütlich auf der Couch sitzen – Spielkonsolen machen es möglich. Kleine und große Benutzer können in faszinierende Welten eintauchen und viele Stunden voller Spannung genießen. Seit immer mehr Games in beeindruckender 3D-Technik programmiert werden, ist das Spielerlebnis sogar noch realistischer. Je mehr Leistung die Konsole bringt, desto mehr Energie benötigt sie allerdings auch. Vor allem die PlayStation 3 ist alles anderes als genügsam: Tests haben ergeben, dass sie pro Stunde bis zu 150 Watt verbraucht. Mit 120 Watt liegt die Xbox 360 etwas darunter. Vergleichsweise sparsam ist die Wii-Konsole mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 16 Watt pro Stunde.

Während des Spielens lässt sich der Stromverbrauch der Geräte praktisch nicht reduzieren. Nur wenn sie genug Energie bekommen, können sie maximalen Spielspaß bieten. Umso wichtiger ist es aber, die Spielkonsolen bei Nichtbenutzung auch tatsächlich auszuschalten. In der Standby-Funktion verbrauchen sie weiterhin Energie. Nur das Betätigen des Aus-Schalters oder das Ziehen des Steckers schafft Abhilfe. Wenn Sie einmal dabei sind, sollten Sie am besten auch gleich Ihren Fernseher, die Boxen und alle anderen Energieverbraucher vom Strom nehmen. Ein weiterer Tipp: Schauen Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Spielkonsole nach. Fast jedes Gerät verfügt über eine eingebaute Funktion zum Energiesparen. So schalten sich die Konsolen automatisch ab, wenn sie eine gewisse Zeit nicht aktiv genutzt werden.

Manche Konsolen sind heutzutage längst nicht mehr nur zum Spielen geeignet, sondern sie können auch zum Beispiel BluRay-Discs oder DVDs abspielen. Die Qualität ist meist sehr hoch, der Stromverbrauch allerdings auch. Im direkten Vergleich mit einem herkömmlichen DVD-Player brauchen die Konsolen zum Abspielen eines Films bis zu zehn Mal mehr Strom. Deshalb gilt: Die Konsolen tatsächlich nur zum Spielen nutzen und ansonsten auf energieeffizientere Alternativen setzen.