Mikrowelle - Stromverbrauch

Mikrowelle Clipart

Ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte mit der Nutzbarmachung des Feuers wurde das Essen über selbigen zubereitet. Später lernten die Menschen dieses zu bändigen, erste Öfen entstanden außerhalb der Behausungen. Später wurden diese dann in die Häuser verlagert. Die Arten der Wärmeerzeugung für die Zubereitung des Essens änderten sich mit dem technischen Fortschritt und auch die Bauweisen der Herde und Öfen.

Heute werden sie mit Gas, Kohlen oder Strom betrieben. Seit ein paar Jahrzehnten gibt es Mikrowellenherde, die elektromagnetische Energie in Wärmeenergie umwandeln. Das erste Gericht, was in einer Mikrowelle zubereitet wurde, war Mais, aus welchem Popcorn entstand. Inzwischen sind Mikrowellenherde Standardgeräte in der Küche, allein in Deutschland haben mehr als 70 Prozent der Haushalte eines. In Nordamerika sind es nahezu 100 Prozent.

Moderne Mikrowellenherde haben eine maximale Leistung zwischen 800 und 1600 Watt. Die häufigsten Einsatzgebiete sind im Bereich des Auftauens (bei niedrigen Wattzahlen) und der Erwärmung von Speisen. Auch wenn es sicher sehr hilfreich ist, dass die Speisen wesentlich schneller zubereitet werden können, so ist nicht immer der Einsatz eines solchen Gerätes aus energetischer Sicht sinnvoll.

Dazu ein Beispiel. Wenn man ein Gefäß mit 250 ml Wasser erhitzen will, dann geht dies am sparsamsten in der Mikrowelle, wie der Volksmund den Herd auch nennt. Schon bei einem Liter lohnt es sich dann nicht mehr und man sollte lieber einen Wasserkocher verwenden. Das liegt vor allem am Wirkungsgrad von Mikrowellenherden. Dieser liegt bei ungefähr 65 Prozent, der Rest wird in Wärme umgewandelt und kann nicht genutzt werden. Bei einem Wasserkocher liegt der Wirkungsgrad bedeutend höher, da die Wärmespule praktisch verlustfrei erwärmt.

Einsparpotentiale bieten auch Geräte mit Digitalanzeigen. Hier muss man entscheiden, ob diese bei Nichtgebrauch notwendig sind oder ob man die Mikrowelle nicht komplett von der Stromversorgung trennen kann.