Kühlschrank - Stromverbrauch

Külschrank Clipart

Es zählt sicher zu den Errungenschaften der Menschheitsgeschichte, Nahrung und Essen allgemein haltbar zu machen beziehungsweise ihr Verderben herauszuzögern. Die Kühlung von Lebensmitteln und die dadurch längere mögliche Verwendung ist dabei die wohl wichtigste Erkenntnis. Schon in der Antike wurden riesige Eismengen aus den Gebirgen in die Städte transportiert, um sie dort in tiefen so genannten Eiskellern zur Kühlung zu verwenden.

Der Grund für die Kühlung war die Entdeckung, dass chemische und biologische Reaktionen temperaturabhängig sind. Konkret heißt dies, dass bei niedrigeren Temperaturen Faul- und Schimmelvorgänge länger andauern, da die Vermehrung von den diese Prozesse verursachenden Bakterien längern andauern. 1748 zeigte ein Wissenschaftler der Universität Glasgow den ersten Kühlapparat.

Bereits im 19. Jahrhundert wurden mittels Luftkompression betriebene Kühlschränke kommerziell vermarktet. Im 20. Jahrhundert und der Verbreitung von Elektrizität wurden verschiedene chemische Verfahren mit den Grundprinzipien moderner Kühlschränke gepaart, bis 1992 der FCKW-freie Kühlschrank entwickelt wurde. Dieser stellt spätestens nach dem Verbot von FCKWs den heutigen Standard dar. Wie viel verbraucht aber ein moderner Kühlschrank und wie kann man diesen Stromverbrauch eventuell senken?

Der Verbrauch ist von vielen Faktoren abhängig. So ist neben der Umwelttemperatur auch die Energieeffizienzklasse für die Betrachtung wichtig. Bei einem Gerät der Energieeffizienzklasse A kann man von ungefähr 1,3 Kilowattstunden pro Liter im Jahr ausgehen. Ein handelsübliches Gerät mit 120 Litern Fassungsvermögen würde demnach rund 160 Kilowattstunden in einem Jahr verbrauchen. Sollte ein Eisfach im Kühlschrank integriert sein, steigert dies natürlich den Strombedarf erheblich. Um Energiekosten zu sparen, kann man mit der Beachtung kleiner Tipps und Tricks viel erreichen.

Grundsätzlich sollte ein Kühlschrank möglichst kurz geöffnet und so schnell wie möglich werden. Im wahrsten Sinne des Wortes zählt hier jede Sekunde. Ein weiterer Trick zur Stromkostensenkung ist die Temperatureinstellung. Schon ein Grad mehr, zum Beispiel von 5 auf 6 Grad Celsius hilft erheblich den verbrauch einzuschränken.