Kaffeemaschine - Stromverbrauch

Kaffeemaschine Clipart

Sie ist das vielleicht beliebteste und dadurch wahrscheinlich auch wichtigste Küchengerät der modernen westeuropäischen Haushalte. Die Kaffeemaschine ist für die meisten Deutschen einfach Pflicht in jeder Küche.

Meist wird sie nicht nur zur Zubereitung von Kaffee selbst verwendet. Auch zur Heißwasserzubereitung für Tee oder andere Heißgetränke ist sie oft im Gebrauch. Halbautomatische Kaffeeautomaten gibt es seit ungefähr 200 Jahren. Diese wurden anfänglich noch mit Spiritus als Heizmittel betrieben. Die zunehmende Elektrifizierung führte zum Aufkommen von elektrischen Kaffeemaschinen, jedoch erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden elektrische Kaffeemaschinen zu Massenprodukten und gelangten so in die privaten Haushalte.

Der Verbrauch dieser Maschinen an Strom würde für gewöhnlich auf der jährlichen Stromabrechnung nicht wirklich in Gewicht fallen, jedoch kann der Kaffeeautomat schnell zum Stromfresser werden. Eine handelsübliche Maschine für einen Anschaffungswert von 20 Euro verbraucht bis zu 40 Euro im Jahr, Vollautomaten sogar noch bedeutend mehr. Meist liegt dies aber an der Bequemlichkeit der Nutzer. Größtes Einsparpotential bietet das Umfüllen des gekochten Kaffees in eine verschließbare Thermoskanne. Dann kann man nämlich die Wärmeplatte beruhigt abschalten und hat dennoch den ganzen Tag heißes schwarzes Gold.

Überhaupt geht dreiviertel der Energie als Abwärme verloren. Es ist bedeutend effektiver, Heißwasser mit Hilfe eines Wasserkochers zu erzeugen, da dort ein viel höherer Wirkungsgrad erreicht werden kann. Auch die Zeitersparnis sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Bei modernen Kaffeevollautomaten verstecken sich aber noch mehr Stromfresser. Diese Geräte sind oftmals mit einem Standby-Betrieb für die Zeit der Nichtbenutzung ausgerüstet. Dies ist zwar unheimlich bequem, macht aber in privaten Haushalten so gut wie keinen Sinn. Deshalb sollte man nach Gebrauch den Netzschalter betätigen oder den Netzstecker gleich ganz vom Stromnetz trennen. Insgesamt kann mit diesen kleinen, aber wirkungsvollen Tipps erheblich Geld für Strom gespart werden. Und das kann man ja dafür in guten Kaffee investieren.