Herd und Backofen - Stromverbrauch

Herd Clipart

Als der Mensch das Feuer für sich nutzbar machte, begann die Geschichte der Öfen und Herde. Was einst mit einem Lagerfeuer begann, hat sich im Laufe der Jahrtausende zu einem High-Tech-Gerät entwickelt. Jahrtausende lang bot nur Feuer die Quelle für die Wärme zur Essenszubereitung. Nach der Erfindung der Elektrizität erkannte man die Alternative und fing an, die Herdplatten nicht mehr mit einem Feuer zu erwärmen, sondern durch das Anlegen von Strom.

1859 wurde in den USA das erste Patent auf einen Elektroherd angemeldet, doch erst nach 1920 setzte seine Verbreitung in Nordamerika und Europa ein. Heute gibt es Induktionsherde, die die Leistungsfähigkeit von normalen Elektroherden noch einmal erheblich verbessert haben, da bei ihnen viel direkter die Umwandlung von elektrischer in Wärmeenergie mittels Magnetfeldern geschieht. Mit so genannten Induktionstöpfen werden so nicht nur die Töpfe von unten erhitzt, sondern auch die Seitenwände. Es entsteht ein erhöhter Wirkungsgrad und somit eine Energie- und Zeitersparnis in erheblichem Umfang.

Das schlägt sich enorm auf die Stromrechnung nieder. Eine Stunde kochen verbraucht bei einem handelsüblichen Elektroherd zwischen ein bis drei Kilowattstunden, je nach dem, welche Energieeffizienz das jeweilige Gerät hat. Um den Stromverbrauch zu senken, sollte man einige kleine Tipps und Tricks beherzigen.

Das Kochen mit Deckel geht nicht nur schneller, sondern sorgt auch für weniger Wärmeverlust. Je kürzer der nötige Betrieb des Herdes, desto weniger Strom muss aufgewendet werden. Grundsätzlich sollte man die kleinstmöglichen Töpfe verwenden und diese auf dem passenden Kochfeld erhitzen. Und auch das Thema Restwärme sollte nicht unterschätzt werden. Gerade im Backofen kann man oftmals schon zehn Minuten vor dem geplanten Ende die Temperaturregler abdrehen, denn die Restwärme reicht aus. Das gleiche gilt auch für die Kochstellen. Wasser auf dem Elektroherd zu erhitzen ist pure Geldverschwendung, ein Wasserkocher ist nicht nur schneller, sondern bedeutend effektiver.

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