Geschirrspüler - Stromverbrauch

Geschirrspüler Clipart

1886 erhielt die Amerikanerin Josephine Cochrane das Patent für die erste Geschirrspülmaschine, welche 1893 bei der Weltausstellung in Chicago vorgestellt wurde. In Europa war es einmal mehr der Firma Miele vorbehalten, in den 1920ern die ersten Geschirrspüler zu präsentieren. In Deutschland haben mehr als 60 Prozent der privaten Haushalte inzwischen einen Geschirrspüler.

Doch wie viel verbraucht ein solches Gerät eigentlich an Strom. Eindeutig lässt sich dies nicht sagen, dennoch gilt wie bei den meisten Haushaltsgeräten, dass der Stromverbrauch umso geringer ist, desto jünger auch das Gerät ist. Ein moderner Spüler der Effizienzklasse A kommt durchschnittlich auf einen Verbrauch von 25 Cent pro Spülgang. Um die Kosten der Reinigung mit dem per Hand Spülen des selbigen zu vergleichen, muss geklärt werden, ob die Warmwasseraufbereitung elektrisch geschieht. In einem solchen Falle kann man ungefähr von zwei Dritteln der Energiekosten und den halben Wasserkosten bei zwölf zu reinigenden Gedecken ausgehen.

Grundsätzlich ist es aber schwer, der manuellen Reinigung die der maschinellen Reinigung gegenüber zu stellen. Während zum Beispiel ein Geschirrspüler einen höheren Verbrauch an Chemikalien besitzt, wird mehr Energie und Zeit zur Reinigung per Hand benötigt. Auch die Kohlendioxidemission ist beim manuellen Reinigen höher, was aus Umweltschutzbelangen beachtet werden sollte. Energieeinsparungen bei der Benutzung des Gerätes können zuerst bei einer optimal ausgelasteten Bestückung des Geschirrspülers erreicht werden. Weiterhin haben Forscher herausgefunden, dass die meisten deutschen Haushalte zu heiße Spülprogramme verwenden. Das heißt im Klartext: Oftmals könnte das Geschirr auch bei niedrigeren Temperaturen gereinigt werden, ohne das ein Unterschied erkennbar wäre.

Der goldene Mittelweg liegt sicher im richtigen Zusammenspiel zwischen manueller Vorreinigung und dem Gebrach des Geschirrspülers. So sollte eine erste Reinigung unter kaltem Wasser erfolgen, damit Speisereste nicht eintrocknen. So werden auch weniger Chemikalien bei der Hauptreinigung benötigt, was also auch noch eine gute Sache für den Umweltschutz ist.