Fön & Haartrockner - Stromverbrauch

Fön Clipart

Die morgendliche Dusche gehört für viele Menschen als festes Ritual zu einem gelungenen Start in den Tag. Die Haut wird mit einem Handtuch abgetrocknet, für die Haare kommt ein Fön zum Einsatz. Die Hersteller haben viele unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Leistungen im Angebot. Mancher Fön produziert ausschließlich heiße Luft, andere Modelle können das Haar auch mit nur leicht erwärmter oder kalter Luft trocknen. Gerade Menschen mit empfindlichen Haaren, die schnell spröde werden, sollten extrem heiße Temperaturen meiden und im Zweifel stets die niedrigere Stufe ihres Föns wählen. Auf diese Weise lässt sich nebenbei auch Energie sparen.

Die maximale Leistung des Geräts ist zumeist direkt auf dem Fön zu finden. Die meisten Modelle bringen es auf einen Wert von 1.000 bis maximal 2.000 Watt. Das bedeutet: Wird der Fön eine Stunde lang genutzt, verbraucht er 1 bis 2 Kilowattstunden Strom. Bei einem durchschnittlichen Preis von 0,25 Euro je kW/h schlagen 60 Minuten Haaretrocknen also mit 25 bis 50 Cent zu Buche. Wer zehn Minuten braucht, bis die Frisur perfekt sitzt, zahlt an seinen Energieversorger täglich vier bis acht Cent – macht pro Jahr rund 15 bis 30 Euro. Eine vierköpfige Familie erreicht also schnell die 100-Euro-Grenze.

Die Beispiel-Rechnung zeigt: Ein Fön kommt zwar nur wenige Minuten am Tag zum Einsatz, bringt es aber dennoch auf einen nennenswerten Stromverbrauch. Die besten Tipps zum Sparen: Nutzen Sie den Fön möglichst auf der niedrigsten Stufe. Selbst wenn es ein oder zwei Minuten länger dauert, bis die Haare trocken sind, rechnet sich das. Falls Ihr Gerät keine stromsparenden Stufen mit geringerer Hitze hat, lohnt sich der Austausch. Und wer lange Haare hat, kann sie vor dem Fönen einige Minuten an der Luft vortrocknen lassen. Das reduziert die Einsatzzeit für den Fön und somit auch den Energieverbrauch.