Energiesparlampen und Glühbirnen - Stromverbrauch

Glühbirne Energiesparlampe Clipart

Nicht erst seit dem Erlass der Europäischen Union, die konventionelle Glühlampe aus dem Handel und damit auch aus den Haushalten zu verbannen, ist die Energiesparlampe des Öfteren Thema der einen oder anderen Diskussion. Ihre Vorteile liegen klar auf der Hand: Um die Helligkeit einer normalen Glühlampe mit einer Leistung von 60 Watt zu erreichen, benötigt eine moderne Energiesparlampe nur etwa 11 Watt Leistungsaufnahme.

Gerade bei häufigem Einsatz lohnt sich also der Wechsel auf jedem Fall. Und dies trotz erheblich höherer Anschaffungskosten für den moderneren Beleuchtungstyp, denn diese amortisieren sich sehr schnell wieder. Der Stromverbrauch einer typischen Energiesparlampe beläuft sich auf nicht einmal 0,03 Cent pro Stunde Brenndauer und beträgt dabei nur ein Viertel bis ein Sechstel einer herkömmlichen Glühlampe. Doch es gibt bei ganzheitlicher Betrachtung neben den vielen Vorteilen auch einige Nachteile. Neben den höheren Anschaffungskosten betrifft dies vor allem die benötigten Rohstoffe. Dabei handelt es sich um seltene Erden und auch Quecksilber. Während die erste Gruppe der Bestandteile durch ihre beschränkte Verfügbarkeit den Herstellungspreis nach oben treibt, ist Quecksilber nicht das umweltfreundlichste Element und für den Menschen bei Kontakt giftig. Daher gehören Energiesparlampen auch nicht in den normalen Haushaltsmüll, sondern bedürfen einer Spezialentsorgung.

Die Energiesparlampe, wie man sie handelsüblich erhält, ist deshalb nur eine Übergangslösung, denn die nächste Generation der Energiesparlampen steht bereits in den Startlöchern und wird auf der Basis von LED-Leuchtmitteln, wie zum Beispiel bei led-emotion.de, funktionieren. Hier wird der niedrigere Stromverbrauch der Sparlampen noch einmal weiter verringert. Neueste Entwicklungen haben bereits jetzt schon nur noch ein Zehntel des Verbrauchs einer Glühlampe. Und noch ein Argument spricht für den Umstieg auf moderne Leuchtmittel. Wer schon einmal eine Glühlampe wechseln wollte, welche gerade erst ausgefallen ist, der musste aufpassen, sich nicht die Hände zu verbrennen. Gerade einmal fünf Prozent Leistung gehen in die Beleuchtung, der Rest wird als Abwärme an die Umwelt abgegeben.