Elektro-Rasenmäher – Stromverbrauch

Elektro-Rasenmäher Clipart

Sommerzeit = Gartenzeit: Was kann es Schöneres geben, als sich in den warmen Sommermonaten am eigenen Garten zu erfreuen? Bunte Blumen wiegen sanft im Wind, während man sich mit einem guten Buch in der Hängematte vom stressigen Alltag erholt. Damit der heimische Garten zur Wohlfühloase werden kann, muss natürlich für die richtige Atmosphäre gesorgt werden. Ganz klar, dass dazu auch ein schöner Rasen gehört – in den Sommermonaten haben die Liebhaber des gepflegten Rasens Hochbetrieb.

Im Gegensatz zu Benzin-Modellen arbeiten Elektro-Rasenmäher geruchsneutral und geräuscharm – die Nachbarn werden es einem danken. Außerdem ist der Unterhalt bei einem Elektro-Rasenmäher bei weitem nicht so umfangreich, da Benziner sowohl Kraftstoff (Benzin) als auch Schmierstoffe (Öl) benötigt. Auch aus ökologischen Gründen ist der elektrische Rasenmäher die bessere Wahl, da Benzinmotoren fossile Brennstoffe verbrauchen und konstruktionsbedingt Abgase ausstoßen. Doch wird dieses positive Grundgefühl getrübt, wenn man nach der Mähsaison die Stromrechnung in den Händen hält?

Um diese Frage zu beantworten, gehen wir von folgender Situation aus: Im Zeitraum von März bis Ende September mäht unser Gartenfreund alle zwei Wochen seinen Rasen, er benötigt dafür jeweils eine Stunde. Moderne Modelle haben eine Leistung von ca. 1400 Watt, was einen jährlichen Stromverbrauch von 19,60 kWh bedeutet. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde entstehen somit für alle jährliche Stromkosten in Höhe von recht überschaubaren 4,90 Euro. Mit dieser Größenordnung wird kein Benziner konkurrieren können. Dazu kommt noch, dass dieser Betrag lediglich die maximalen Stromkosten darstellt. In der Praxis greift der Elektro-Rasenmäher nur unter schwersten Bedingungen (z. B. sehr unwegsames Gelände) auf die volle Leistung zurück. Der tatsächliche Stromverbrauch wird in der Realität deutlich geringer ausfallen, was sich natürlich positiv auf die Stromrechnung auswirkt.

Trotzdem ist es ja nicht verboten, beim Rasenmähen den einen oder anderen Euro an Stromkosten einsparen zu wollen. So empfiehlt es sich, vor dem Mähen den Rasen von eventuellen Hindernisse zu befreien – das verhindert das unnötige Wegräumen von Gegenständen während sich der Elektro-Mäher im Leerlauf befindet. Deutet es sich an, dass der Auffangkorb bald gefüllt sein wird, dann diesen besser sofort entleeren. Ist das Behältnis erst mal voll, dann wird der Rasenschnitt nicht mehr richtig aufgenommen und er bleibt auf dem Boden zurück. Darum werden die betroffenen Stellen häufig noch mal abgefahren, um auch diese letzten Reste verschwinden zu lassen. Unnötiger Stromverbrauch, den man ohne viel Aufwand verhindern kann.