Elektronischer Durchlauferhitzer - Stromverbrauch

Durchlauferhitzer Clipart

Durchlauferhitzer kommen meist da zum Einsatz, wo noch keine zentrale Warmwasserversorgung installiert ist, diese Installation aufgrund von baulichen Hindernissen schwer möglich ist oder ein Minderbedarf eine solche Installation nicht rechtfertigen würde. Das Funktionsprinzip eines Durchlauferhitzers ist dabei relativ einfach: Bei Bedarf wird das durchfließende Kaltwasser, was meistens eine Temperatur von circa 11 Grad Celsius aufweist, auf bis zu 60 Grad Celsius erwärmt. Die Erwärmung erfolgt lediglich dann, wenn das Warmwasser auch gebraucht wird. Mit einem Wirkungsgrad von annähernd 100 Prozent ist der elektrische Durchlauferhitzer der effektivere gegenüber Modellen, die mit Gas betrieben werden.

Leider kann bei der Betrachtung des Stromverbrauches die Effektivität nur indirekt für die Berechnung hinzugezogen werden. Ein handelsüblicher Durchlauferhitzer hat eine Leistungsaufnahme zwischen 18 und 33 Kilowatt. Bei einem durchschnittlichen Gerät mit 25 Kilowatt und einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde kostet eine zehnminütige Dusche ungefähr einen Euro. Auf das Jahr und pro Person im Haushalt gerechnet ergibt das für eine vierköpfige Familie eine ungefähre Summe von 1000 Euro Stromkosten nur für den Durchlauferhitzer.

Das ist ein nicht unerheblicher Betrag und sollte auf jeden Fall bei einem Abschluss des Stromvertrages berücksichtigt werden. Bei einer zu niedrigen monatlichen Vorauszahlung kann es so schnell zu einer großen Nachzahlung bei der Jahresrechnung kommen. Doch kann man auch mit einem Durchlauferhitzer Strom und somit Geld sparen? Da das Haupteinsatzgebiet dieser Geräte oftmals im Bad liegt, soll natürlich keiner auf die eigene Hygiene verzichten. Die meisten Geräte heizen aber das Wasser in der Maximalstellung auf bis zu 60 Grad Celsius auf, wobei die Durchschnittstemperatur des warmen Duschwassers nur bei 38 Grad Celsius liegt. Das Zurückdrehen der Heiztemperatur ist also der erste Schritt zum Sparen, denn eine niedrigere Wassertemperatur bedeutet automatisch auch eine geringere Leistungsaufnahme. Ein zusätzlich sparsamer Umgang mit Wasser hilft dann sogar doppelt Energiekosten einzudämmen, nämlich die von Strom und Wasser.